Peacebuilding in der Krise: Eine qualifiziertere Personalausbildung ist nötig!

Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main

Ort: 

  • Mainz

Datum: 

24.11.2017

Peacebuilding oder auch Friedenskonsolidierung gilt mittlerweile als die Antwort zur Verhinderung von bewaffneten Konflikten. Peacebuilding umschreibt einen komplexen, langfristigen Prozess, der den Ausbruch von bewaffneten Konflikten und/oder eine erneute Gewalteskalation nach Kampfhandlungen verhindern soll. Peacebuilding-Maßnahmen reichen von Demobilisierungsprogrammen für ehemalige Kämpfer/-innen, über Friedenserziehung bis hin zur Aufarbeitung von Verbrechen durch Wahrheitskommissionen.

In der aktuellen Reihe nimmt die Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main neue Ideen und Ansätze der Friedens- und Konfliktforschung in den Blick. Hierbei stellen jüngere Kolleginnen und Kollegen aus der Forschung aktuelle Ansätze und Arbeiten vor, auch um zu einem Austausch über die Fachbereichsgrenzen hinweg und zum Dialog von Theorie und Praxis beizutragen. Svenja Wolter, Referentin in dieser Sitzung, wird über Peacebuilding-Trainings berichten.

Ziel der Kooperation im Rahmen der Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung ist es, Projekte und Methoden der zivilen, gewaltfreien Konfliktbearbeitung und des Zivilen Friedensdienstes bekannter zu machen, zu ihrer Weiterentwicklung beizutragen und hierfür in der Region Rhein-Main ein Netzwerk zivilgesellschaftlicher Gruppen und Organisationen aufzubauen.

Anhang: