Aktuelles

Talkrunde in Bad Boll: „Es war die richtige Zeit für ein Friedens-Papier der EKD“

Im November hat die EKD-Synode in Dresden nach einem zweijährigen Konsultationsprozess
die Kundgebung „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“
verabschiedet. Wie wird dies von der Öffentlichkeit wahrgenommen, wie wird
darauf reagiert, welche Folgen hat dies für Politik und Gesellschaft? Fragen, denen
eine Talkrunde in der Evangelischen Akademie in Bad Boll nachging.
Für den SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Nils Schmid war die Sache klar: „Diese
Kundgebung findet ganz sicher eine große Resonanz in der Politik.“ Und Professor

„Defender 2020“ ist eine überflüssige und falsche militärische Machtdemonstration

Aus der evangelischen Friedensarbeit gibt es deutliche Kritik an dem in diesen Tagen
beginnenden NATO-Manöver „Defender 2020“. Nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst
für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK)
ist diese militärische Großübung, die in April und Mai dann auch in Deutschland
schwerpunktmäßig ablaufen wird, ein „falsches Signal und eine überflüssige und falsche
militärische Machtdemonstration“, so die beiden Verbände.

Analyse der überarbeiteten Politischen Grundsätze der Bundesregierung zu Rüstungsexporten

Die Bundesregierung hat – wie im Koalitionsvertrag 2018 vereinbart – die Politischen Grundsätze zur Rüstungsexportpolitik überarbeitet. Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ hat diesen Text analysiert, legt ein Factsheet dazu vor und stellt ernüchtert fest:

#freiundgleich – Das Camp

Wir veranstalten vom 12. bis 16. August 2020 ein Zelt-Camp in Lutherstadt Wittenberg für
500 junge Erwachsene, die sich für eine lebenswerte Gesellschaft einsetzen. Menschenrechte,
Partizipation, Selbstbestimmung, Klima, Nachhaltigkeit und weitere Themen, die uns alle angehen und
beschäftigen, werden das Camp bestimmen. Wir möchten einen experimentellen Raum schaffen, in dem ihr
Euch vernetzen, voneinander und von Expert*innen lernen und euch zwischendurch auch mal erholen könnt.
Gemeinsam wollen wir Zivilgesellschaft gestalten!

Vermittlung von Expert*innen in ziviler Konfliktbearbeitung als Referent*innen für sicherheitspolitische Fragen in den schulischen Unterricht

Expert*innen in ziviler Konfliktbearbeitung stehen bereit, um an niedersächsischen Schulen über ihre Einsätze in Krisen- und Kriegsgebieten zu berichten oder mit Schülerinnen und Schülern Grundsätze der zivilen Konfliktbearbeitung zu erarbeiten und deren Chancen und Risiken zu diskutieren. Sie sind Expert*innen deutscher Sicherheitspolitik. Die Expert*innen sind in der Lage, ihre Einsatzerfahrungen als Beispiele generalisierbarer Merkmale und Erscheinungsformen innerstaatlicher oder internationaler Konflikte darzustellen.

10 JAHRE FREIE HEIDE: Zeugnisse einer friedenspolitischen Bewegung

INHALT:
Von 1992 bis 2010 waren das nördliche Brandenburg und das südliche Mecklenburg-Vorpommern Schauplatz
einer außergewöhnlichen Auseinandersetzung. Wo über 40 Jahre lang die Sowjetunion bzw. Russland einen
militärischen Übungsplatz betrieben hatte, plante die Bundesregierung nach der Wende die Fortsetzung der
militärischen Nutzung. Sie wollte in der Kyritz-Ruppiner Heide einen Luft-Boden-Schießplatz einrichten, auf dem
Truppen aller NATO-Länder am Boden und aus der Luft hätten üben sollen.

Zahl der Minderjährigen in der Bundeswehr wieder gestiegen

Bonn/Stuttgart, 30.01.2020 Der aktuelle Bericht des Wehrbeauftragten zeigt Missstände im Umgang mit Minderjährigen bei der Bundeswehr auf.

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat sich nachdrücklich für eine völkerrechtliche Ächtung von automatisierten Waffen ausgesprochen und die Bundesregierung aufgefordert, sich für ein verbindliches Verbot von autonomen Waffensystemen einzusetzen. Am kommenden Freitag (31. Januar) wird der Deutsche Bundestag über einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zur Ächtung autonomer Waffensysteme beraten.

Eine bleibende Verpflichtung

Erklärung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Dem Vorwurf, Problemen bei Gewalt(taten) tatenlos gegenüberzustehen, sehen sich viele Organisationen und Kirchen ausgesetzt. Eine Kirchengemeinde in den USA setzte nun ein gegenteiliges Beispiel, wie unter anderem das ZDF berichtete (s.u.). Ein ganz konkretes Beispiel, wie Friedensarbeit aussehen kann:
 

Tausende Menschen sterben in den USA jedes Jahr durch Schusswaffen. Eine Kirchengemeinde kauft jetzt Waffen auf, um wenigstens ein kleines Zeichen zu setzen.

 

 

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