VOM TÖTEN LEBEN

PREVIEW IM FILMFORUM, MUSEUM LUDWIG, KÖLN

DONNERSTAG, 27. OKTOBER 2016, 19:30 UHR
Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Landgraeber

Wie leben Menschen in einer Stadt, in der viele ihrer Bewohner seit Generationen Kriegswaffen herstellen? Dieser Frage geht Wolfgang Landgraeber in Oberndorf am Neckar nach, wo er vor dreißig Jahren – auf dem Höhepunkt der  Friedensbewegung – den Dokumentarfilm „Fern vom Krieg“ gedreht hatte.

Was hat sich seitdem geändert? Wie denken die Menschen in der Stadt, Friedensaktivisten und Gewerkschafter heute? Wolfgang Landgraeber konfrontiert sie mit seinen Fragen und versucht, auch mit Beschäftigten des Rüstungskonzerns Heckler & Koch ins Gespräch zu kommen. Dieser produziert die von Militärs und Terroristen gleichermaßen geschätzten Sturmgewehre G3 und G36 und exportiert sie in alle Welt.
Millionen Menschen haben durch Waffen aus Oberndorf ihr Leben verloren – durchschnittlich alle 15 Minuten kommt nach Schätzungen von Friedensgruppen ein Toter hinzu. Wie gehen die Oberndorfer mit diesen Tatsachen um?
„Vom Töten leben“ zeigt die Kriegsschauplätze im Nahen Osten, in Afrika und auf dem Balkan, wo noch immer mit Heckler & Koch-Waffen gekämpft wird. Der Film beschäftigt sich mit der großen Frage nach Krieg oder Frieden, konzentriert auf eine kleine, idyllische Stadt und ihre Bewohner.
Im Anschluss an die Filmvorführung wird es Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Filmteam und der Redaktion geben. Zu Gast ist der bekannte Publizist und Friedensaktivist Jürgen Grässlin.
Es wird  um eine kurze Anmeldung gebeten an: dokfilm [at] wdr.de.

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Schlagworte: 

  • Frieden