Aktuelles

AGDF

(02.01.2020) Angesichts der Herausforderungen für den Frieden in der Welt muss es nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die Aufgabe der Kirchen sein, das Prinzip der Gewaltfreiheit in einer Welt voller Gewalt nachdrücklich zu betonen. „Christinnen und Christen stehen in der Nachfolge des Friedensfürsten Jesus Christus, der die Botschaft der Gewaltfreiheit verkündet und gelebt hat. Und sie vertrauen darauf, dass Menschen, aber auch Staaten in der Lage sind, Konflikte konstruktiv und gewaltfrei zu lösen“, so Christine Busch, die AGDF-Vorsitzende.

Warum die Friedenskundgebung der EKD im Ansatz richtig ist

Was die Synodalen der EKD in Dresden zum Thema Frieden beschlossen haben, rede die Welt schön und sei Ausdruck einer theologischen Verirrung, kritisierte Johannes Fischer kürzlich an dieser Stelle. Auf ihn reagiert nun Christine Busch, Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, die zur Vorbereitungsgruppe der Friedenskundgebung gehörte.

Quelle:

Die Rüstungsindustrie kann ihre Lobbyarbeit für ungehinderte Exporte an den Jemen-Kriegsteilnehmer Saudi-Arabien weiterhin als Betriebsausgabe von der Steuer absetzen.

Der Einsatz für Frieden und Menschenrechte dagegen fehlt auf der Liste der gemeinnützigen Zwecke des einschlägigen Paragrafen 52 der Abgabenordnung.

Die Frauenkirche ist ein Gotteshaus, das mit Blick auf seine Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau zu Frieden und Versöhnung mahnt. Die gemeinnützige Stiftung Frauenkirche Dresden gestaltet das vielfältige Leben in der Kirche und verantwortet den Erhalt des einzigartigen Gotteshauses im Einklang mit dieser zentralen Botschaft. Die Frauenkirche versteht sich als eine offene Kirche, die durch die Unterstützung von Menschen aus aller Welt für Menschen aus aller Welt wiedererrichtet wurde.

Die Stiftung Frauenkirche Dresden sucht zum schnellstmöglichen Zeitpunkt eine/n

PRO ASYL und Connection e.V.

Auf Einladung der Abgeordneten Kathrin Vogler und Michel Brandt (DIE LINKE) fand gestern im Bundestag anlässlich des Tages der Menschenrechte ein Öffentliches Fachgespräch zum Thema "Kriegsdienstverweigerer auf der Flucht – Die Menschenrechtslage in Eritrea und Deutschland" statt. Kathrin Vogler machte zu Beginn deutlich: "Es gibt sehr viele Geflüchtete aus Eritrea. Kaum jemand spricht aber darüber, dass sie vor einem unbefristeten Nationaldienst, einem Kriegs- und Zwangsdienst, geflohen sind.

Impulse für die Bundesregierung

Wie sollte die Bundesregierung Chancen, Risiken, Abwägungszwänge, Rückschläge oder Erfolge im Bereich Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung glaubwürdig kommunizieren? Was kann sie dabei von Zivilgesellschaft und Wissenschaft, Privatwirtschaft oder multilateralen Organisationen lernen?

(12.12.2019) Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben Strafanzeige gegen Rüstungsunternehmen beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gestellt. Der Vorwurf: Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und dessen Verbündete im Jemen-Krieg. In der Anzeige, die dem ZDF vorliegt, wird den Unternehmen Beihilfe zu Kriegsverbrechen vorgeworfen. Zuvor hatten "Süddeutsche Zeitung" ("SZ"), NDR und WDR darüber berichtet.

Connection e.V.

Auf einer Veranstaltung von Connection e.V., DFG-VK Frankfurt und dem DFG-VK Bildungswerk Hessen referierte Halil Savda zum bewaffneten Widerstand in der Türkei und Syrien, zur aktuellen Situation in der Türkei, zu Perspektiven des Zivilen Ungehorsams und zur Kriegsdienstverweigerung. Wir dokumentieren sein Skript. (d. Red.)

Connection e.V.

(23.10.2019) Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan startete am 9. Oktober 2019 eine Invasion in Nordsyrien.

Kanzlei Korzus und Partner (Bremen)

Mit Erfolg konnte einer Soldatin verholfen werden, ihren Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerin durchzusetzen und das ohne Widerspruchs- oder Klageverfahren. Bereits mit Antragstellung und ausführlicher Begründung konnte die Gewissensentscheidung, die als Grundrecht in unserem Grundgesetz manifestiert ist, durchgesetzt werden.

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