Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen

„Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.“
Art. 4 Abs. 3 Grundgesetz

Auch nach Aussetzung der Wehrpflicht in Friedenszeiten im Juli 2011 haben Sie als Soldat oder Soldatin jederzeit das Recht, aus Gewissensgründen den Kriegsdienst an der Waffe zu verweigern und aus Ihrem Dienstverhältnis in der Bundeswehr auszuscheiden.
Neben Berufs- und Zeitsoldaten sind auch Reservisten, freiwillig Wehrdienstleistende und als tauglich gemusterte Wehrpflichtige berechtigt, den Kriegsdienst an der Waffe, gemäß Art. 4 Abs. 3 GG, zu verweigern.

Damit die Antragstellung reibungslos verläuft, ist es empfehlenswert sich vor und während der Antragstellung beraten und begleiten zu lassen.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK)bietet folgende Unterstützung beim KDV-Verfahren an:

  • Kostenlose Beratung und Begleitung von Kriegsdienstverweigerern in Deutschland bei der KDV-Antragstellung und während des Verfahrens
  • ​Beratung auch nach Feierabend oder am Wochenende nach vorheriger Absprache
  • Seelsorgerliche Begleitung
  • Vermittlung fachkundiger Rechtsanwälte zum Thema Wehr- und Soldatenrecht
  • Auskunft zu aktuellen Geschehnissen zum Thema
  • ​Engagement für die Rechte von Kriegsdienstverweigerern national und international

 

Kontakt:
Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK)
Endenicher Str. 41
53115 Bonn
Tel.: +49 (0)228 24999-0
kdv [at] eak-online.de
www.eak-online.de