Proteste gegen die Sicherheitskonferenz / Foto von Timo Vogt
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Die EAK als Teil der Friedensarbeit

Die EAK ist eine Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Friedens und des friedlichen Zusammenlebens der Menschen. Dabei geht die EAK von der Erkenntnis aus, dass in der Friedensarbeit Friedenstheologie, Friedensbildung bzw. Friedenspädagogik und Friedensdienst aufeinander bezogen sind und sich gegenseitig bedingen. Die EAK gibt dem pazifistischen Denken Raum und bringt Vorschläge zum pazifistischen Handeln in die Friedensdebatte ein. Sie setzt sich für eine nicht-militärische, zivile, konstruktive Konfliktbearbeitung ein und bietet sich zivilen Friedensdiensten als Partnerin an für Projekte, in denen Wege gewaltfreien Handelns konkret und exemplarisch beschritten werden.

Link: Wikipedia

Beitrag von Wolfgang Geffe zur "Passivität" der Pazifisten
News 10.2.2012

Wolfgang Geffe, stellvertr. Vorsitzender der EAK und Beauftragter für Friedensarbeit der Ev. Kirche in Mitteldeutschland hat auf www.eak-online.de einen Text zur gelegentlich unterstellten "Passivität" der Pazifisten geschrieben.

Der Titel seines Beitrages „Gewaltfreiheit ist der Gipfel der Tapferkeit“ bezieht sich dabei auf den Ausspruch von Mahatma Gandhi: "Gewaltfreiheit ist der Gipfel der Tapferkeit. Ich hatte keine Schwierigkeiten, Leuten, die in der Schule der Gewalt aufgewachsen waren, die Überlegenheit der Gewaltfreiheit zu beweisen. Als Feigling, der ich jahrelang war, hielt ich mich an Gewalt. Ich begann Gewaltfreiheit erst zu schätzen, als ich meine Feigheit aufgab." Unter: „Gewaltfreiheit ist der Gipfel der Tapferkeit“ finden Sie den vollständigen Text.

Wolfgang Geffe
Neuer Text der Quäker zum Menschenrecht KDV
News 16.1.2012

Im November vergangen Jahres hat Rachel Brett aus dem Quaker United Nation Office in Genf die Broschüre International Standards on Conscientious Objection to Military Service in aktualisierter Form vorgelegt.

Die Broschüre von Rachel Brett beschreibt unter anderem Internationale Menschenrechtsstandards für das Recht auf KDV aus Gewissensgründen. Der Text kann unter Quaker United Nations Office - Conscientious Objection 2011 abgerufen werden.

Säkular oder sakral?
News 14.12.2011

Zehn Jahre haben sich die Kirchen während der weltweiten Dekade zur Überwindung von Gewalt dafür eingesetzt, den Geist, die Logik und die Praxis der Gewalt theologisch zu delegitimieren.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) spricht sich in ihrer Friedensdenkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ deutlich für die vorrangige Option der Gewaltfreiheit aus und setzt dem rechtserhaltenden militärischen Gewaltgebrauch enge Grenzen. Daneben gehört es zur außen- und sicherheitspolitischen Maxime in Deutschland, die sicherheitspolitischen Interessen auch unter Androhung und Ausübung militärischer Gewalt durchzusetzen. Seit mehr als 10 Jahren befinden sich deutsche Soldaten im Auslandseinsatz und die Bundeswehr wird zu einer "Armee im
Einsatz" umgestaltet. In Afghanistan sterben deutsche Soldaten in einem Konflikt, der inzwischen auch als Krieg oder kriegsähnlicher Zustand bezeichnet wird. An den öffentlichen Trauerfeiern für die Gefallenen nimmt die Kirche teil. Bietet sie auch damit die religiöse Sinnstiftung für einen Einsatz, deren Sinn viele bezweifeln? Welche Erwartungen an die Kirche hat hier der säkulare Staat? Welche Aufgaben übernimmt dabei die Kirche? Im Anschluss an die Arbeitstagung der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD laden wir am 24. und 25. Januar 2012 zu einem ersten theologischen Studientagung.