Aktuelles

Evangelische Friedensarbeit

(26.10.2016) Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms (Bremen), hat die Bundesregierung aufgefordert, bei der für den Herbst in der UN-Generalversammlung vorgesehenen Abstimmung über die Einberufung einer „Konferenz zur Aushandlung eines rechtsverbindlichen Instruments zum Verbot von Atomwaffen“ zuzustimmen und so ein deutliches Signal für eine atomare Abrüstung zu geben.

Friedrich Spee Akademie Bonn 27.10.2016
Vortrag von Dr. Guido Grünewald

Friedrich Spee Akademie Bonn

Donnerstag 27.10.2016, 19:00 Uhr

Stiftung Pfenningsdorf,  Poppelsdorfer Allee 108, 53115 Bonn

Eintritt frei, Spenden willkommen

PREVIEW IM FILMFORUM, MUSEUM LUDWIG, KÖLN

DONNERSTAG, 27. OKTOBER 2016, 19:30 UHR
Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Landgraeber

Wie leben Menschen in einer Stadt, in der viele ihrer Bewohner seit Generationen Kriegswaffen herstellen? Dieser Frage geht Wolfgang Landgraeber in Oberndorf am Neckar nach, wo er vor dreißig Jahren – auf dem Höhepunkt der  Friedensbewegung – den Dokumentarfilm „Fern vom Krieg“ gedreht hatte.

Missionsakademie an der Universität Hamburg 02.12.2016
Was bewegen die christlichen Kirchen?

Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten. Wer aus dem Frieden Gottes lebt, tritt für den Frieden in der Welt ein. Mit dieser Feststellung und dem Leitbegriff „Gerechter Friede“ ist in der theologischen und politischen Debatte eine  Richtung vorgegeben, die es angesichts der zahlreichen Konflikte in der Welt in konkrete Schritte umzusetzen gilt.

Diese Fortbildung des Vereins gewaltfrei handeln wendet sich vorrangig an berufserfahrene Menschen, die eine neue Akzentuierung ihres Engagements im sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Bereich suchen. Die Teilnehmenden qualifizieren sich im konstruktiven Umgang mit Konflikten. Der Transfer zum eigenen Berufsfeld, zum Umgang mit Kollegen und Kolleginnen und zu den Klienten trägt zu einem verbesserten Arbeitsklima bei und ermöglicht es, Konflikten angstfrei begegnen zu können. Gerade beim Umgang mit Klienten im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe kann die Konzentration auf Gewaltfreiheit und die darin liegende Kraft unterstützend wirken.

Paul-Gerhardt-Kirche, Karlsruhe 30.10.2016
Vortrag von Maria J. Stephan, USA

SO, 30. Oktober, 17.00 Uhr
Paul-Gerhardt-Kirche
(Stephanienbad)
Breite Straße 49a, Karlsruhe
Eintritt frei
Die amerikanische Politikwissenschaftlerin Maria J. Stephan belegt in ihrer gemeinsam mit Erica Chenoweth verfassten Studie „Warum ziviler Widerstand funktioniert: Die Strategische Logik friedlichen Konfl ikts“, dass gewaltfreie Aufstände doppelt so erfolgreich sind wie gewaltsame Aufstände.
Diese Veranstaltung ist Teil des Programms „Kirche des gerechten Friedens werden“ der Evangelischen Landeskirche in Baden. Dieses Programm dient der Konkretisierung des friedensethischen Beschlusses der Landessynode vom 24.Oktober 2013.

EKD

Der Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD sucht zum 1. Januar 2017 eine Referentin oder einen Referenten (50 %) für die evangelische Friedensarbeit zur Unterstützung der inhaltlichen Tätigkeit des Friedensbeauftragten des Rates der EKD. Die Stelle ist zunächst für zwei Jahre befristet, eine Verlängerung ist angestrebt. Dienstort ist Bonn. Die genaue Stellenausschreibung ist angefügt.

Evangelische Friedensarbeit

Wie können Kirchen zu Kirchen des gerechten Friedens werden? Und das in gesellschaftlichem Wandel und zur Erneuerung der Kirchen aus dem Geist des Gerechten Friedens? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine viertägige ökumenische Konsultation „How to become a just peace church – Gesellschaftlicher Wandel und Erneuerung der Kirche aus dem Geist des Gerechten Friedens“, zu der die Evangelische Kirche in Deutschland, die Evangelische Friedensarbeit, die Evangelische Akademie Villigst und die Evangelische Akademie  zu Berlin in die deutsche Hauptstadt eingeladen hatten.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen in einem Brief aufgefordert, auf die Aufstockung des Wehretats um fünf Milliarden Euro auf rund 39 Milliarden Euro bis 2020 zu verzichten und stattdessen diese Gelder zivilen Strategien der Prävention und Konfliktbearbeitung zur Verfügung zu stellen.

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat vor einer schleichenden Militarisierung der Politik der Europäischen Union gewarnt. Anlass dafür sind die von der EU-Kommission im Juli vorgeschlagene Ausweitung des Instruments für Stabilität und Frieden, um so auch die militärische Ertüchtigung in Drittstaaten zu ermöglichen. Darüber hinaus soll das Budget um 100 Millionen Euro aufgestockt werden. Im Blick sind dafür Gelder aus dem Instrument für Entwicklungszusammenarbeit. Über den Vorschlag der EU-Kommission wird auch der Deutsche Bundestag beraten.

Quelle:

Seiten