Aktuelles

EKD-Synode nimmt Stellung zur Präsidentschaftswahl in den USA

(9. November 2016) Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich bestürzt über das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in den USA geäußert. „Der designierte Präsident Donald J. Trump hat nicht nur mit Parolen der Angst, des Hasses und der Ausgrenzung ganzer Menschengruppen geworben, sondern auch die Demokratie und ihre Regeln verhöhnt“, heißt es in einer mit großer Mehrheit verabschiedeten Stellungnahme.“

"Karlsruher Aufruf" bei der Synode in Magdeburg an die EKD übergeben

(07.11.2016) Es ist ein Appell für eine Neuorientierung der kirchlichen friedensethischen Position mit einer klaren Absage an die Bereithaltung, Androhung und Anwendung militärischer Gewalt und einem deutlichen Bekenntnis zur zivilen Konfliktbearbeitung. Mehr als 3100 Menschen, darunter allein 1850 aus der badischen Landeskirche, haben den „Karlsruher Aufruf an die EKD“ seit 2015 unterschrieben, bei der EKD-Synode in Magdeburg wurde er von Stefan Maaß, dem Friedensbeauftragten der Evangelischen Landeskirche in Baden, an den Rat der EKD übergeben.

(04.11.2016) Rechtzeitig zum Beginn der ökumenischen Friedensdekade hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) das Buch „Friede sei!“ veröffentlicht mit Fotos und Texten von Friedhelm Schneider, als Impulse aus der internationalen Friedensarbeit und als interessante Anregung für die Friedensarbeit vor Ort.

Pressemitteilung

(31.10.2016) Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, sieht im Gebet eine gute Chance, das Schweigen über die Spuren des Krieges zu durchbrechen. „Schweigen ist wahrscheinlich die tiefste Spur, die Kriege in uns und unseren Gesellschaften hinterlassen“, betont Brahms, der auch der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche ist. Dabei sei dieser Moment wichtig, in dem Worte das Schweigen durchbrechen und das Erzählen den langen Weg aus dem Trauma eröffnet, ist Renke Brahms überzeugt.

Quelle:
AGDF

(27.10.2016)  Das Reformationsjahr 2017 wird von der evangelischen Kirche in Deutschland groß gefeiert. Die evangelische „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) möchte zu diesem Jubiläum einen Beitrag leisten und sich dabei kritisch mit der reformatorischen Geschichte auseinandersetzen, wobei der Fokus auf Gewalt und Gewaltfreiheit liegen soll. „Wir wollen der Frage nachgehen, wie wir es schaffen können, im Blick auf das Reformationsgedenken eine Kirche des gerechten Friedens zu werden und die Gewaltfreiheit zu stärken“, so Horst Scheffler, der AGDF-Vorsitzende.

Evangelische Friedensarbeit

(26.10.2016) Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms (Bremen), hat die Bundesregierung aufgefordert, bei der für den Herbst in der UN-Generalversammlung vorgesehenen Abstimmung über die Einberufung einer „Konferenz zur Aushandlung eines rechtsverbindlichen Instruments zum Verbot von Atomwaffen“ zuzustimmen und so ein deutliches Signal für eine atomare Abrüstung zu geben.

Friedrich Spee Akademie Bonn 27.10.2016
Vortrag von Dr. Guido Grünewald

Friedrich Spee Akademie Bonn

Donnerstag 27.10.2016, 19:00 Uhr

Stiftung Pfenningsdorf,  Poppelsdorfer Allee 108, 53115 Bonn

Eintritt frei, Spenden willkommen

PREVIEW IM FILMFORUM, MUSEUM LUDWIG, KÖLN

DONNERSTAG, 27. OKTOBER 2016, 19:30 UHR
Ein Dokumentarfilm von Wolfgang Landgraeber

Wie leben Menschen in einer Stadt, in der viele ihrer Bewohner seit Generationen Kriegswaffen herstellen? Dieser Frage geht Wolfgang Landgraeber in Oberndorf am Neckar nach, wo er vor dreißig Jahren – auf dem Höhepunkt der  Friedensbewegung – den Dokumentarfilm „Fern vom Krieg“ gedreht hatte.

Missionsakademie an der Universität Hamburg 02.12.2016
Was bewegen die christlichen Kirchen?

Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten. Wer aus dem Frieden Gottes lebt, tritt für den Frieden in der Welt ein. Mit dieser Feststellung und dem Leitbegriff „Gerechter Friede“ ist in der theologischen und politischen Debatte eine  Richtung vorgegeben, die es angesichts der zahlreichen Konflikte in der Welt in konkrete Schritte umzusetzen gilt.

Diese Fortbildung des Vereins gewaltfrei handeln wendet sich vorrangig an berufserfahrene Menschen, die eine neue Akzentuierung ihres Engagements im sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Bereich suchen. Die Teilnehmenden qualifizieren sich im konstruktiven Umgang mit Konflikten. Der Transfer zum eigenen Berufsfeld, zum Umgang mit Kollegen und Kolleginnen und zu den Klienten trägt zu einem verbesserten Arbeitsklima bei und ermöglicht es, Konflikten angstfrei begegnen zu können. Gerade beim Umgang mit Klienten im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe kann die Konzentration auf Gewaltfreiheit und die darin liegende Kraft unterstützend wirken.

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