Aktuelles

AGDF

(20.03.2017) Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) sieht die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik vorrangig geleitet von wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen, mit der Bereitschaft, zu deren Durchsetzung auch die Bundeswehr einzusetzen. „Wer mag, kann dies als ,Militarisierung national´ bezeichnen“, so Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer, bei der Tagung „Projekt Garnisonkirche – Welches Zeichen will die Evangelische Kirche hier setzen? Ein Zwischenruf aus Potsdam“ in der französischen Kirche in Potsdam.

AGDF/EAK

(14.03.2017) Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) haben bedauert, dass der scheidende Bundespräsident Joachim Gauck bei seiner Verabschiedung nicht auf einen Großen Zapfenstreich der Bundeswehr verzichtet. Entsprechende Forderungen hatte es von unterschiedlicher Seite gegeben.

EKD

(09.03.2017) Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Notwendigkeit kirchlicher Friedensarbeit angesichts globaler Herausforderungen betont. Bei einem „Offenen Abend“ in der Elberfelder Johanneskirche in Wuppertal unterstrich dabei den Vorrang von Zivil, den die Kirche in der politischen Diskussion betonen müsse.

Ökumenische FriedensDekade

(09.03.2017) Nun steht es fest: Die Schirmherrschaft für die Ökumenische FriedensDekade 2017 übernimmt die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer.

AGDF

(07.03.2017) Angesichts der täglichen Nachrichten von Terror und Gewalt, den Bildern von Tod und Vertreibung, Flucht und Elend, aber auch der steigenden Rüstung und einem zunehmenden Denken in Richtung militärischer Lösungen von Konflikten wollen Friedensgruppen und Friedensverbände während des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Berlin zeigen, dass auch in Taten und Worten Frieden gestiftet werden kann. Und dies bei einer Friedenswerkstatt in Pankow, zu der der Friedenskreis Pankow und die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) einladen.

AGDF/Friedenskreis Halle

(07.03.2017) Am Sonnabend, den 4. März, fand der erster Fachtag für Friedensbildung für den Raum Mitteldeutschland in Halle (Saale) statt. Lehrkräfte, Studierende und viele Akteure der lokalen Friedensbildung trafen sich an diesem Tag in den Räumlichkeiten der Christlichen Akademie um in einen inhaltlichen und methodischen Austausch zu treten. Ziel des Fachtages war es darüber hinaus, das noch junge Netzwerk in Mitteldeutschland bekannt zu machen und zum mitgestalten einzuladen.

Kampagne

Unter 18-Jährige dürfen in Deutschland nicht wählen, sie dürfen nicht selber Auto fahren oder gewaltverherrlichende Videospiele spielen. Jungen und Mädchen dürfen aber mit 17 Jahren schon zur Bundeswehr gehen, dort Panzer fahren und in Techniken der realen Kriegsführung ausgebildet werden, einschließlich der simulierten Tötung. Sie bekommen dort dasselbe militärische Training wie Erwachsene, das Jugendarbeitsschutzgesetz gilt ebenso wenig wie besondere Maßnahmen zum Schutz vor sexueller Belästigung oder Missbrauch.

AGDF

(05.03.2017) Es ist eins der bekanntesten Friedenslieder, das auch bei den Friedensgebeten in Leipzig, vor den Toren des Raketenstationierungsgeländes in Hasselbach im Hunsrück oder im Gerichtssaal in Mutlangen bei den Blockadeprozessen gesungen wurde. Und das in der heutigen Sprach- und Ratlosigkeit nun wieder angestimmt werden könnte, das „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Martin Luther. Davon ist der Bonner Pfarrer Siegfried Eckert überzeugt.

Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

Die aktuellen Entwicklungen weltweit sind beunruhigend. Die Gewalttaten in Berlin, Paris, Brüssel, Nizza, aber auch in Beirut, Bagdad, Istanbul und Ankara lösen Wut, Trauer und eine große Verunsicherung aus. Die Nachrichten und die Bilder, die uns aus den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt erreichen, sind erschreckend. Besonders dramatisch ist die Lage im Mittleren Osten. Der Sondergesandte der Vereinten Nationen für Syrien, Staffan de Mistura schätzte im April 2016, dass seit Beginn des Krieges 400.000 Menschen, allein in Syrien, getötet wurden.

„Allein aus der Ukraine kamen mehrere Tausend, die sich dort nicht an dem Krieg im Land beteiligen wollten. Sie suchen hier in Deutschland Schutz und Asyl vor einem Kriegseinsatz. Sie wollen nicht an den Verbrechen eines Krieges beteiligt werden", berichtete der Experte in Fragen der internationalen Kriegsdienstverweigerung, Rudi Friedrich aus Offenbach, der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Westfalen der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Kriegsdienstverweigerung und Frieden, (EAK), die sich in Dortmund mit dem Thema Kriegsdienstverweigerung und Asyl befasste.

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