Aktuelles

AGDF

(18.07.2017) Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Entscheidung eines türkischen Haftrichters, den Deutschen Peter Steudtner und fünf weitere Menschenrechtler wegen der angeblichen Unterstützung von Terrororganisationen in Untersuchungshaft zu nehmen, scharf kritisiert und die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber der türkischen Regierung mit allem Nachdruck für eine sofortige Freilassung der sechs Personen einzusetzen.

Evangelische Friedensarbeit

(15.07.2017) Mit Kerzen und Liedern haben mehr als 200 Menschen von Wittenberg aus ein deutliches Signal für den Frieden in die Welt gesendet. Schweigend zogen sie mit Kerzen und Lichtern in der Hand von der Schlosskirche durch die Stadt zum Marktplatz, um dort, unterstützt von einem jungen Chor aus Maulbronn, das „Dona nobis pacem“ zu singen.

Evangelische Friedensarbeit

(15.07.2017) „Schwerter zu Pflugscharen“, es war das wohl bekannteste und bedeutendste Symbol der kirchlichen Friedensarbeit in den 1980-er Jahren in der ehemaligen DDR. Das Wort des Propheten Micha, es wurde erstmals bei der Friedensdekade 1980 verwendet, 1983 schmiedete beim evangelischen Kirchentag in Wittenberg im Lutherhof ein Schmied ein Schwert zur Pflugschar um. Zwei Namen sind damit untrennbar verbunden: Harald Bretschneider und Friedrich Schorlemmer.

Evangelische Friedensarbeit

(15.07.2017) Wie kann Friedensarbeit vor Ort konkret aussehen? Auf diese Frage fanden Vertreter zweier Friedensinitiativen aus dem Erzbistum Bamberg motivierende Antworten. Dr. Hans Markus Horst tat dies für den „Friedensweg der Religionen“ in Erlangen und Wolfgang Freise für das Friedensmuseum Meeder bei Coburg und die dortige „Lernwerkstatt Frieden“. Diese Initiativen wirken im Lokalen und stiften dort Frieden. Die Gäste machten deutlich welche Chancen und welche Herausforderungen sich aus einer lokalen Verortung von Friedensarbeit ergeben.

Evangelische Friedensarbeit

(14.07.2017) Die Lichtkirche der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau war Schauplatz eines politischen Nachtgebets der evangelischen Friedensarbeit während der Themenwoche Frieden auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg. In eindrücklichen Texten stand die Situation von Flüchtlingen im Mittelpunkt. 
(Dieter Junker)

Evangelische Friedensarbeit

(14.07.2017) Deutsche Waffen spielen in den Konflikten in der Welt eine große Rolle. Deutschland gehört zu den größten Rüstungsexporteuren weltweit. Bei der Weltausstellung Reformation in Wittenberg sprachen sich Vertreter von Friedensgruppen und kirchlichen Werken nachdrücklich dafür aus, dies, nicht zuletzt im anstehenden Bundestagswahlkampf, wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Buchbesprechung: Was uns deutsche Geschichte lehren muss

Wolfram Wette: Ernstfall Frieden. Lehren aus der deutschen Geschichte seit 1914. Reihe Geschichte & Frieden, Bd. 38 im Donat-Verlag, Bremen 2017. Geb., 640 S. (ISBN: 978-3-943425-31-4).

Das stattliche und preislich dennoch erschwingliche Buch ist schon durch Aufmachung und Optik ein gewichtiges Pfund. Geschweige denn erst von seinem Inhalt. Es gehört in die Kenntnis und Benutzung jedes und jeder Friedensaktiven! Wie auch jedes deutschen Politikers, jeder Politikerin. Und natürlich in den Geschichts- und Politikunterricht gymnasialer Oberstufen. Wissenschaftswerk, Geschichts- und Illustrationsbuch in einem. Gleichzeitig hinsichtlich seiner Thematik eine höchst beachtliche Summe an wissenschaftlichem Ertrag des kritischen Friedensforschers und Historikers Wolfram Wette (*1940), die ihresgleichen suchen dürfte. Ein echtes Handbuch also. Zusammen mit dem im VS - Verlag für Sozial-wissenschaften vor kurzem neu erschienenen, voluminösen “Handbuch Friedensethik” und vielleicht Henrik Paulitz’ “Anleitung gegen Krieg. Analysen und friedenspolitische Übungen” (2016) stellen diese drei derzeit ein vorliegendes umfangreiches Kompendium für Theorie und Praxis von Friedensanalyse und Friedenshandeln dar wie selten zuvor. Ein Seminarmaterial erster Güte und Verwendbarkeit. Da kann kein Regierungs-Think Tank mithalten.

Pressemitteilung der Evangelischen Friedensarbeit

(13.07.2017, Wittenberg) Seit 2013 ist sie als Pazifistin in der Politik, genauer im Deutschen Bundestag, tätig: Dr. Ute Finckh-Krämer aus Berlin. Schon seit ihrer Schulzeit ist sie friedenspolitisch aktiv, in der Friedensbewegung oder in Friedensverbänden. Nun ist sie Obfrau der SPD im Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln sowie stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im deutschen Parlament.

Evangelische Friedensarbeit

(12.07.2017) In Wittenberg hat bei der Weltausstellung Reformation die Themenwoche Frieden begonnen. „Wir wollen dabei gelungene Beispiele einer nicht-militärischen Konfliktlösung vorstellen und solchen zivilen Wegen zum Frieden mehr Gehör verschaffen“, unterstrich Dr. Christoph Münchow, der Vorsitzende der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), bei der Eröffnungskonferenz von r2017 im Café #Friedenswege in Wittenberg.

500 Jahre Reformation und der Friedensauftrag der Kirche - Ein Positionspapier aus der Friedensarbeit der EKD

Ein Positionspapier aus der Friedensarbeit der EKD.

 

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