2. April 2017 - Sonntag „Judika”

Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

Die aktuellen Entwicklungen weltweit sind beunruhigend. Die Gewalttaten in Berlin, Paris, Brüssel, Nizza, aber auch in Beirut, Bagdad, Istanbul und Ankara lösen Wut, Trauer und eine große Verunsicherung aus. Die Nachrichten und die Bilder, die uns aus den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt erreichen, sind erschreckend. Besonders dramatisch ist die Lage im Mittleren Osten. Der Sondergesandte der Vereinten Nationen für Syrien, Staffan de Mistura schätzte im April 2016, dass seit Beginn des Krieges 400.000 Menschen, allein in Syrien, getötet wurden. Rund 11,6 Millionen Syrerinnen und Syrer sind auf der Flucht: Mindestens vier Millionen Syrerinnen und Syrer flohen aus ihrem Land und 7,6 Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht.

Gottesdienste sind wichtige Orte, um unsere Ohnmacht und Klage im Gebet vor Gott zu bringen und ihn um Kraft zur Erneuerung und Umgestaltung zu bitten. Unsere christliche Tradition hilft, Ängste und Trauer erst einmal auszuhalten, sie zu benennen und nicht gleich Antworten geben zu müssen. Wir dürfen der Kraft der Gebete vertrauen.   

Auf der Nordkirchenseite www.sonntag-judika.de finden Sie einen Überblick aller Gottesdienste, die am 2. April 2017 in der gesamten Nordkirche gefeiert werden.                 
Postkarten und Kerzen zu Psalm 85, 11 „..dass Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ können Sie betellen unter: www.bestellung-nordkirche.de.
Außerdem finden Sie auf der Website der Nordkirche die Materialien zum downloaden.